Rosazea Therapie in München

Rosazea/Rosacea, veraltete Bezeichnung auch Akne rosacea, (lat. für Kupferfinnen oder Rotfinnen) ist eine meist im dritten bis fünften Lebensjahrzehnt beginnende akneähnliche Hauterkrankung des Gesichts mit fleckförmigen, teils schuppenden Rötungen sowie entzündlichen Papeln und Pusteln, später auch knollenartige Wucherungen der Nase, Rhinophym oder Knollennase, Pfundsnase und Kartoffelnase genannt.

In der chinesischen Medizin ähnelt die Behandlung von Rosazea derjenigen der Akne (siehe auch dort) und setzt sich aus zwei Elementen zusammen.

Zunächst einmal besteht eine Ansammlung pathogener Hitze im Körper, welche sich in den Organen bildet und sich dann nach oben zum Gesicht entlädt, zumal die physiologische Richtung des Feuers stets nach oben ist.

Dies zeigt sich dann durch eine zeitweise oder andauernde Rötung des Gesichts, welche für Rosazea typisch ist.

In ausgeprägten Fallen bestehen Teleangiektasien, d.h. mit freiem Auge sichtbare, erweiterte Kapillargefäße der Haut, welche in der chinesischen Medizin auf eine beeinträchtigte Blutzirkulation schließen lassen.

Die Rosazea Therapie richtet sich nach dem individuellen Befund der Haut, wobei das Ausleiten von pathogener Hitzeansammlung mit kühlenden und ausleitenden Substanzen immer einen wesentlichen Faktor darstellen.

Im Falle von Pusteln und Teleangiektasien kommen auch noch blutbewegende und Hitze Toxine ausleitende Kräuter hinzu.

Die Therapiezeit bei Rosazea beträgt in etwa 2-3 Monate, wobei sich erste Besserungen nach ca. 4 Wochen zeigen.

nach oben