Neurodermitis Therapie in München
Die Neurodermitis, auch atopische Dermatitis oder atopisches Ekzem genannt, ist eine chronische, nicht ansteckende Hautkrankheit, die zu den atopischen Erkrankungen gehört.
Primärsymptome sind rötliche, schuppende, manchmal auch nässende Ekzeme auf der Haut, belgeitet von einem starken Juckreiz, der mitunter
so intensiv sein kann, dass es zu Beeinträchtigungen des Schlafes und zu blutigen Kratzwunden kommt.
Die Erkrankung verläuft schubweise und hat ein individuelles, vom Lebensalter abhängiges Erscheinungsbild.
Typischerweise erkrankte Stellen sind die Armbeugen, die Kniekehlen, das Gesicht und der Hals.
Zur Therapie bzw. Behandlung von Neurodermitis in der Schulmedizin gibt es verschiedene Ansätze, meist sind es kortisonhaltige
Präparate mit bedenklichen Langzeitnebenwirkungen, welche lediglich etwas Linderung bringen.
In der chinesischen Medizin wird die Erkrankung Neurodermitis bereits in frühen klassischen Schriften erwähnt und wird als „Wind
der vier Beugen“ bezeichnet, was sich auf die typischen Hautstellen bezieht, an denen sich die Erkrankung am häufigsten zeigt.
Die Behandlung der Neurodermitis mit chinesischer Medizin richtet sich entsprechend nach der Ursache.
Rote Hautstellen deuten auf eine pathogene Hitzeansammlung im Körper bzw. im Blut hin, was die Chinesen „Bluthitze“ nennen.
Dies ist ein wichtiger Faktor bei fast allen Hautkrankheiten. Hier gilt es kühlende Substanzen zu verabreichen, welche einen
spezifischen Blutbezug haben und die Hitze aus dem Blut ausleiten und kühlen.
Eine nässende Haut deutet daraufhin, dass sich Feuchtigkeit bzw. Schleim, meist aufgrund einer schwachen Verdauung oder falschen
Ernährung, in der Haut angesammelt hat und dort persistiert. Hier werden in der Behandlung trocknende Substanzen benötigt, welche in die
Hautschichten eindringen, um dort die Feuchtigkeit zu trocknen.
Ein starker Juckreiz deutet darauf hin, dass die Hitze das Blut und die Säfte geschädigt hat und sich daher ein pathogener
Faktor entwickelt hat, den die Chinesen „Wind“ nennen (daher der Name „Wind der vier Beugen“ für Neurodermitis). Dieser „Wind“
ist verantwortlich für den Juckreiz und auch die Schuppenbildung. Hier kommen in der Therapie von Neurodermitis Wind-ausleitende
Substanzen zum Einsatz, welche in der Regel innerhalb von wenigen Tagen den Juckreiz stark vermindern bzw. zum Erliegen bringen.
Eine Verdickung der Haut bei Neurodermitis (sog. Lichenifikation) deutet darauf hin, dass das lange Bestehen von Hitze die Haut
geschädigt hat. Hier müssen aufbauende Substanzen gegeben werden, um die Hautstrukturen wieder zu erneuern.
Des Weiteren muss bei der Neurodermitis Therapie im Sinne eines ganzheitlichen Ansatzes auch der gesamte Körper reguliert werden, d.h. die zugrunde
liegenden Ursachen der Erkrankung müssen entfernt werden, damit ein dauerhafter Heilungsprozess eingeleitet werden kann.
Somit ist ersichtlich der bei der Behandlung von Neurodermitis nicht mit Standardrezepten gearbeitet werden kann, sondern
entsprechend des individuellen Befundes des Patienten, dem Ausmaß an Hitze, Feuchtigkeit, Wind, der Lokalisation der
betroffenen Hautstellen, der Dauer der Erkrankung etc. stets eine individuelle Rezeptur für den Einzelfall maßgeschneidert
werden muss, welche im Laufe der Therapie fortwährend angepasst werden muss.
Die Behandlungszeit bei atopischem Ekzem richtet sich nach Ausmaß und Grad der Erkrankung und Beträgt ca. 3-4 Monate,
wobei sich erste Besserungen nach 3-4 Wochen zeigen.
